Tabea Hartwich
Bachelor of Arts
Kommunikationsgestaltung

«3w+t» web-type Magazin - Abschlussarbeit



Schriften sind ein existentieller Bestandteil unserer Gesellschaft. Seit je her schreiben Menschen Texte nieder. Seit Gutenberg die Druckpresse erfand, ist eine ganze Menge geschehen. Wir konsumieren nun alle, ob gewollt oder nicht, auch auf elektronischem Wege Texte. Sei es an der Supermarktkasse, am Handy oder im Internet. Doch warum erschien es uns lange, als wenn die Entwicklung von Schriften vor allem für das Web, stagnierte?

Stagniert hatte die Entwicklung jedoch nie wirklich, lediglich die Technik hinkte hinterher. Seit 2009 bis zur heutigen Zeit, hat sich dies glücklicherweise durch neue Technologien und Entwicklungen relativiert. Nach Jahren des Zappelns und Ringens, sind wir endlich an einem Punkt angelangt, an dem wir Schriften im Web in großer Vielfalt und mit verbesserter Technik anwenden können. Dennoch gibt es immernoch genug Bereiche, in denen sich etwas verbessern könnte. In der Lehre und im Studium, wird das Thema der Webtypografie leider selten angesprochen. Aktuelle Bücher und Lehrmaterial, das dahingehend fördern und sensibilisieren könnte, existiert zur Zeit so gut wie gar nicht. Ein großes Problem hierbei ist, dass Bücher schnell wieder veraltet sind und somit den rasenden Entwicklungen der neuen Technologien nicht gerecht werden. Das Magazin, das konzeptionel zyklisch erscheint, ist in Verbindung mit der Webseite, die ergänzend fungiert, immer auf dem neuesten Stand. Es kann durch sein stetiges Erscheinen und ein schnelles Aufgreifen von Neuigkeiten auf der Webseite, mit dem schnellen Wandel mithalten und somit dem interessierten Leser aktuelle Informationen bieten. Interviews und Berichte zu Sonderthemen runden das Magazin ab. Ein besserer Austausch und eine ausbaufähige Zusammenarbeit zwischen Webdesignern, Schriftgestaltern und Schriftenanbietern, kann dazu beitragen, dass dieses Thema bald mehr in den Fokus rückt, hier soll das Magazin einen Anstoß liefern.


Entstanden im Rahmen der Abschlussarbeit an der HfG Schwäbisch Gmünd in Zusammenarbeit mit Jana Kemmer.



Zugehörige Website online zu betrachten unter:

www.dreiwplust.de